Segeltörn am 11. – 18. 04. 2008

 

7-tägiger Segeltörn auf der „YoYo“ durch die dänische Südsee und an der deutschen Ostseeküste entlang zusammen mit Skipper und Eigner Paul.

Am ersten Tag ging es von Gelting nach Maasholm an der Schleimündung, immer an der Küste entlang. Es war recht kalt, doch zum Glück sonnig und mit anständigem Wind. Erst im Hafen wurden wir von einem kurzen Schauer erwischt. Am zweiten Tag ging es erst einmal zurück nach Gelting bei ähnlichen Bedingungen wie am Tag zuvor. Wieder war Pulli-Wetter.

 
Tag drei führte uns schließlich nach Dänemark, genauer gesagt auf die kleine, idyllische Insel Lyö. Es schien den ganzen Tag die Sonne, so dass die Temperatur deutlich angenehmer war als am Tag zuvor. Dafür herrschte jedoch den ganzen Tag lang Flaute. Zwischendurch versuchten wir es mal mit dem Blister, doch leider vergeblich; es half nur motoren.

Am Ausgang der Flensburger Förde bekamen wir Besuch von einem Schweinswal, der neugierig um das Schiff herum schwamm. Eine tolle Begegnung!

Lyö ist eine kleine, idyllische Insel – sozusagen Postkarten-Dänemark. Außer uns lag nur noch eine Charteryacht im Hafen mit sechs Oldenburgern an Bord. Wir machten zunächst einen Spaziergang über die Insel zu den „Klokkenstignen“. Anschließend gab es das Abendessen und gegen halb zehn folgten wir der Einladung unserer Nachbarn auf deren geräumiges Charterschiff. Dort ging es dann sehr lustig zu. „Segeln und saufen“ war das Motto…

Auch am vierten Tag ging es teils nur mit Motorenhilfe von Lyö nach Marstal auf der Insel Ärö. Am Vormittag hatten wir noch guten Wind, nachmittags ging es dann nur noch mit dem „Unterwasserbesan“ weiter. An den kleinen Inseln vorbeizufahren hat trotzdem viel Spaß gemacht, zumal das Wetter wieder hervorragend war. Marstal selbst ist eine hübsche kleine Hafenstadt, in der man selbstverständlich auch das dänemarktypische hervorragende Backwerk erwerben kann.

Tag 5 und erneut Sonnenschein und Flaute. Von Marstal ging es zurück nach Deutschland, genauer gesagt ins „idyllische“ Damp, einem Retortenkurort mit angeschlossenem Yachthafen. Der Kurs war heute leider etwas schattiger (d.h. man saß öfter mal im Schatten des Großsegels), so dass es trotz des schönen Wetters recht kühl wurde.

Tag 6 führte uns an der Küste entlang nach Norden, ab Maasholm auf bereits bekannten Pfaden. In der Flensburger Förde wandten wir uns dann nach Norden um Sönderborg anzulaufen. Der Wind war zunächst schwach und frischte später auf. Dafür regnete es den halben Tag, so dass wir ordentlich nass wurden. Gegen die Kälte halfen tagsüber Kakao aus der Thermoskanne und abends Pauls Rumvorrat.

Der siebte und letzte Tag bescherte uns dann noch einmal perfektes Segelwetter: Sonnenschein und ordentlichen Wind. Wir flogen nur so über die Förde in Richtung Gelting. Es war eine wahre Freude! Ein perfekter Abschluss unseres Törns.