Wanderung im Ammergebirge am 24.11. 2012

Und schon wieder stand ein Schönwetterwochenende ins Haus – da musste ich einfach eine weitere Bergtour unternehmen. Auch weil ich wusste, dass am nächsten Morgen der Wecker sehr früh klingen würde, war heute meine Motivation, zeitig aufzustehen, allerdings etwas unterenwtickelt, und so war es schon viertel vor elf, als ich am Ettal-Sattel losging. Ziel meiner Wanderung war die Notkarspitze.

Vom Parkplatz am Ettal-Sattel aus geht es zunächst kurz nach Osten, anschließend geht es immer westwärts den Kamm entlang. Zunächst war noch der Verkehr der Straße zu hören, etwas weiter oben jedoch zog Stille ein und zwischendurch hörte ich nur noch das Rascheln der Blätter unter meinen Schritten. Ab 1300 m wurde der Mischwald langsam lichter und ging in Nadelwald über. Trotzdem wäre ich am ersten „Gipfel“, dem Ochsensitz (1515m) – der eher ein unauffälliger Gratbuckel ist – beinahe vorbei gelaufen, erreichte ihn kurz vor zwölf aber doch noch.

Blick Richtung Oberammergau

Kloster Ettal und Ettaler Manndl

Blick zurück vom Ziegelspitz auf den Ochsensitz

Die Notkarspitze vom Ziegelspitz aus

Von diesem Gipfelchen aus ging es durch Latschen weiter zum Ziegelspitz (1719m) und aussichtsreich mit etwas auf und ab schließlich zur Notkarspitze (1988m), die ich um 13:00 Uhr erreichte. Dort öffnete sich der Blick auf den Wetterstein und Karwendel im Süden, die Ammergauer im Westen, Estergebirge im Osten und Alpenvorland im Norden. Auch München war heute wieder zu sehen.

Rückblick vom Gipfel

Gipfelblick auf der Notkarspitze

Das Estergebirge mit dem Hohen Fricken ganz rechts

Eine knappe halbe Stunde genoss ich die Aussicht, dann machte ich mich an den Abstieg. Verglichen mit dem gemütlichen Anstieg war der Weg über die Notalm etwas anspruchsvoller (T3), einige Stellen waren durch Stahlseile entschärft. Das letzte Stück führte schließlich gemütlich am Waldrand entlang von der Ettaler Mühle zurück zum Ettaler Sattel, wo ich viertel nach drei eintraf. Eine prima Halbtagesrunde!

Blick ins obere Ettal während des Abstiegs

Und noch einmal Kloster Ettal