Wanderung in den Kitzbüheler Alpen am 02.11.2013

Nach der etwas längeren Tour am Vortag stand an diesem Samstag eine entspannte Runde über die Hohe Salve auf dem Programm. Als Skiberg scheint dieser Gipfel auf den ersten Blick kein besonders geeignetes Wanderziel zu sein, aber dank seiner freihstehenden Lage bietet er eine exzellente Aussicht.

Nach einem gemütlichen Start in den Tag, starteten Claudia und ich gegen 11:00 Uhr in Hochsöll (1140m). Der Himmel war grau und ein paar Tropfen fielen auch, aber davon ließen wir uns nicht abhalten, sollte es doch im Laufe des Tages besser werden.

Nicht mehr allzu weit bis zum Gipfel
Nicht mehr allzu weit bis zum Gipfel

Um nicht zweimal den selben Weg zu gehen, umgingen wir die Hohe Salve zunächst ostseitig über Silleralm und Filzalm und stiegen dann über die Südseite auf. Mittlerweile begann sich der Föhn durchzusetzen und wir konnten einige erste Blicke auf die Tauern erhaschen.

Überm Ostkaiser lockern die Wolken auf
Überm Ostkaiser lockern die Wolken auf
Eine Kapelle ziert den Gipfel der Hohen Salve
Eine Kapelle ziert den Gipfel der Hohen Salve

Kurz vor dem Gipfel (1828m) zog es dann auch über uns auf und sonnenbeschienen konnten wir die letzten Meter zuücklegen. Es war 13:15 Uhr, als wir unsere Gipfelrast beginnen konnten. Ein einheimischer Alleingänger klärte uns über Wander- und Skitourenmöglichkeiten in den umliegenden Bergen auf, während wir die Aussicht auf Kaisergebirge im Norden sowie Kitzbüheler Alpen und Hohe Tauern im Süden genossen.

Kaiserblick
Kaiserblick
Die Loferer Steinberge
Die Loferer Steinberge
Im Hintergrund die Tauern mit dem Großvenediger; links vorne der Große Rettenstein
Im Hintergrund die Tauern mit dem Großvenediger; links vorne der Große Rettenstein

Für den Abstieg wählten wir dann den direkten Weg über die Nordseite. Wir ließen uns Zeit und tankten noch einige Sonnenstrahlen, während wir über die Skipisten wanderten. Gegen 15:00 Uhr kamen wir wieder in Hochsöll an, froh auch diesen schönen Herbsttag gut genutzt zu haben.