Skitour im Wetterstein am 01.12.2013

Jedes Jahr ist anders… 2012 konnten wir noch Ende November eine schöne Herbsttour im Osten des Wetterstein unternehmen, 364 Tage später unternahm ich 2013 die erste Skitour der Saison. Musste ich diese noch bei mäßigem Wetter unternehmen, war für das vergangene Wochenende strahlender Sonnenschein angesagt. Und so zog es uns an den südwestlichen Rand des Wettersteins zu einer Skitour an der Ehrwalder Alm.

Da ich den aktuellen Schneeverhältnissen – genauer gesagt der Anbindung des Schnees an den Boden – nicht traute, sollte eine Pistenskitour her. Ein Wochenende später als Daniel starteten Claudia und ich so zum Issentalköpfle. 

Die imposanten Südabstürze des Wettersteins

Die imposanten Südabstürze des Wettersteins

Gegenüber grüßt der Daniel

Gegenüber grüßt der Daniel

Los gings um 09:00 Uhr am Parkplatz der noch geschlossenen Ehrwalder Almbahn. Zu unserer Überraschung konnten wir gleich vom Auto weg auf Ski gehen und mussten nicht tragen. Einige andere Tourengeher waren auch schon hier und der Aufstieg über den Weg südlich der Piste gut gespurt.

Auch im Winter imposant: die Ehrwalder Sonnenspitze

Auch im Winter imposant: die Ehrwalder Sonnenspitze

Im winterlichen Bergwald

Im winterlichen Bergwald

Während die umliegenden Gipfel bereits in der Sonne erstrahlten, war es hier unten noch schattig und kühl (ca. -10°C), trotzdem ging es sich gut im Wald. Nach gemütlichem Aufstieg erreichten wir halb elf die Ehrwalder Alm, die gerade von den ersten Sonnenstrahlen erreicht wurde.

Der unscheinbare Gipfel in Bildmitte ist das Issentalköpfl

Der unscheinbare Gipfel in Bildmitte ist das Issentalköpfl

Kurz setzten wir uns in die Sonne, dann setzten wir den Weg fort über die Hochfeldernalm zum Gipfel des Issentaklöpfles (1917m). Einige Tourengeher kamen uns bereits entgegen und ziemlich viele folgten hinter uns.

Oben angekommen genossen wir kurz die herrliche Fernsicht, dann machten wir uns auch schon an die Abfahrt. Auf der Piste war der eisharte Kunstschnee sehr unschön zu fahren, doch links und rechts wartete herrlicher Pulver auf unsere Ski.

Die Hohe Munde gibt ein bisschen an

Die Hohe Munde gibt ein bisschen an

An der Alm machten wir noch einmal Pause, dann ging es die letzten Pulverhänge ausnutzend zurück ins Tal. Sonne und Pulverschnee statt adventsstypischem Matsch und Nieselregen – gar nicht so schlecht…