Wanderung im Ammergebirge am 07.11.2015

Bei meinen beiden früheren Besuchen des Kramerstocks war das Wetter jeweils eher bescheiden. Letztes Wochenende konnte ich nun erleben dass der Kramer auch bei schönem Wetter einen Besuch Wert ist.

Dieses Mal war ich mit Walther unterwegs, der sich sehr gut auskennt in den Bergen rund um Garmisch und Partenkirchen. Wir wählten für unseren Aufstieg eine direkte Variante von Süden, die ich noch nicht kannte. Der schöne Steig führt steil den Hang hinauf – im Gegensatz zu den anderen Anstiegsmöglichkeiten ganz ohne Umwege. War es anfangs noch bewölkt, klarte es im Laufe der Zeit immer mehr auf und die Aussicht wurde immer besser.

Die Dreitorspitzen zeigen sich.

Die Dreitorspitzen zeigen sich.

Nach gut anderthalb Stunden erreichten wir den Weg zur Stepbergalm und wanderten über den Kamm weiter zum Gipfel (1985m), den wir nach insgesamt knapp zwei Stunden erreichten – für Walther war das sein normales Tempo, für mich doch schon etwas anstrengend. Nun konnte ich also endlich einmal den Blick von diesem schönen Aussichtsgipfel genießen: Wetterstein Ammergauer, Estergebirge und Karwendel erhoben sich direkt um uns herum, dahinter waren auch andere Voralpegruppen sichtbar sowie die Ötztaler Alpen im Süden. Im Norden öffnete sich das Loisachtal unter uns ins bayrische Voralpenland. Wirklich eine Aussicht, die sich lohnt!

Die Dreitorspitzen zeigen sich.

Karwendelblick

Estergebirge und Loisachtal

Estergebirge und Loisachtal

Nach angemessener Gipfelrast stiegen wir über die Stepbergalm wieder ab nach Garmisch: Eine wirklich schöne Halbtagesrunde war das.

Abstieg zur Stepbergalm

Abstieg zur Stepbergalm


Hannes

Hannes

Ursprünglich Flachländer bin ich als Jugendlicher zufällig zur Liebe zu den Bergen gekommen. Seitdem bin ich immer wieder im Gebirge und gelegentlich auch am Meer unterwegs. Da ich schon immer gern geschrieben habe, startete ich 2010 dieses Blog, um andere Reiselustige und Bergfreunde an meinen Erlebnissen teilhaben zu lassen.

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