tourendatenbank offline

Der ein oder andere Leser mag es bemerkt haben: Das Portal www.tourendatenbank.com, auf das in diesem Blog an zahlreichen Stellen verwiesen wird, ist zur Zeit nicht erreichbar. Leider konnte ich noch nicht in Erfahrung bringen, ob dies nur ein vorübergehendes Problem ist oder von Dauer. Da der Zustand jedoch bereits eine Woche anhält, stelle ich mich inzwischen darauf ein, in den nächsten Tagen einige Umbaumaßnahmen zu ergreifen und tote links zu ersetzen. Inwieweit ich verloren gegangenen Inhalt ersetzen kann, weiß ich im Moment noch nicht. Es steckt doch einiges an Arbeit darin und teilweise habe ich auch keine Notizen mehr zu den Touren. Dies betrifft insbesondere die Wanderungen in Sachsen, die alle in der tourendatenbank beschrieben sind (oder waren?).

EDIT: Heute, am 07.02. ist die Tourendatenbank wieder erreichbar, d.h. alle links in diesem Blog sollten wieder funktionieren und alle Routenbeschreibungen erreichbar sein. Sehr schön!

Herbststimmung im Januar

Wanderung im Elbsandsteingebirge am 29.01. 2012

Es gibt diese Tage, die einfach eine besondere Stimmung mitbringen. Nach der großartigen Karwendel-Skitour zwei Wochen zuvor zog es mich am vergangenen Wochenende wieder in die Sächsische Schweiz. Und dort erwartete mich eine seltsame Mischung aus Herbst- und Winterstimung: Braunes Laub auf den Wegen, dazu herbstlicher Dunst über der Elbe, doch auch erstarrte Wasserläufe und Eiszapfen an den Sandsteinklippen. Eine gute Gelegenheit, endlich einmal die Bastei zu besuchen.

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Ein perfekter Skitag im Karwendel

Skitour im Karwendel am 15.01.2012

Eigentlich sind die Alpen ein bisschen zu weit, um für eine Tagestour hin zu fahren. Doch wenn alles so gut passt, wie am vergangenen Wochenende, dann muss man die Fahrt schon mal auf sich nehmen. Zu meinem Glück hatten auch Simon und Rainer eine Skitour im Sinn, so dass sich schnell eine gemeinsame Unternehmung ergab, für die Rainer auch schnell ein schönes Ziel zur Hand hatte. Gut, wenn man Freunde in Bergnähe hat!

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Sierra High Route 6 – Endspurt durch Yosemite

Tag 15:

Am Morgen des 15. Tages hatte ich es etwas eilig und brach schon um halb sieben auf. Bis zur High Sierra Mine lagen geschätzte 22 Meilen vor mir. Das Problem an dieser Etappe ist, dass auf den letzten ca. 7 Meilen ab Tuolumne Meadows das Übernachten überall verboten ist. Ab dort muss man also durchhalten. Ich setzte mir daher 14:00 Uhr Ankunftszeit in Tuolumne Meadows als Grenze für’s Weitergehen. Denn im Dunklen nach einem Lagerplatz zu suchen, das muss nicht sein.

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Sierra High Route 5 – Zurück in die Wildnis

Tag 12:

Der Morgen des zwölften Tages begann mit einer Funktionsüberprüfung; Schulter – tut noch weh, aber geht schon, Hinterteil – schön bunt und etwas druckempfindlich, sonst okay, Sprunggelenk – noch dick, aber fast schmerzfrei. Alles klar, es kann losgehen!

…zumindest zum Frühstück im Café von Red’s Meadow, denn das war schon der erste Höhepunkt des Tages. Ich wählte natürlich das größte auf der Karte, das „Packer’s Special“, bestehend aus drei Pancackes, zwei Eiern und Bacon. Großartig! Normalerweise wahrscheinlich eine ganze Tagesration an Kalorien, hier immerhin genug Energie für die ersten zehn Meilen.

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Sierra High Route 4 – Zivilisationskontakt

Tag 10:

Morgens erzählte mir Ed von zwei Bekannten, die ebenfalls die High Route in Angriff genommen hatten. Sie hatten 19 Tage für die Begehung eingeplant und laut Zeitplan sollten sie in den nächsten Tagen hier vorbeikommen. Das passte ziemlich gut zu den Beiden, die einen halben Tag nach mir zum Cirque Pass aufgestiegen waren, dachte ich mir, und von denen ich seither nichts mehr gehört hatte. Manchmal ist die Wanderwelt doch klein.

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Sierra High Route 3 – Ins Herz der Sierra

Tag 7: 

Die Nacht am Evolution Lake wurde kein großer Erfolg: Auf der linken Seite hat mir das Knie weh getan, auf dem Rücken hat mir der Nacken weh getan, die rechte Seite war eh blöd; und wenn ich dann doch mal eingeschlummert bin, dann kam wieder irgendein Windstoß und ist mir entweder über’s Gesicht gestrichen oder hat am Tarp gerüttelt. Also war nicht so toll. 

[…] Ich hoffe jetzt vor allen Dingen auch, dass ich, obwohl die nächsten Nächte alle über 11000 ft liegen werden, es wieder schaffe, einen geschützten Ort, vielleicht auch mal wieder mit ein paar Bäumen zu finden. 

Das sind so die kleinen Dinge, die den Wanderer plagen. Aber was soll’s, ich bin ja zum Gehen hier und nicht zum Schlafen.

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