Zweierlei Traumberg – ein Jahresrückblick

Jahresrückblick 2012

Das Jahresende naht und der Blick richtet sich einerseits nach vorn auf die Vorhaben für 2013, andererseits auch zurück auf 2012. Für den Autor dieses Blogs war es ein ungewöhnlich ereignisreiches Jahr – um so schöner, dass trotzdem Zeit zum  Bergsteigen geblieben ist. Im Mittelgebirge war ich zwar deutlich weniger unterwegs als 2011, im Hochgebirge dafür mehr: 32 Tage, 32 000 Höhenmeter und 31 Gipfel sind jeweils neue persönliche Bestmarken.

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Die etwas längere Halbtagesrunde

Wanderung im Ammergebirge am 24.11. 2012

Und schon wieder stand ein Schönwetterwochenende ins Haus – da musste ich einfach eine weitere Bergtour unternehmen. Auch weil ich wusste, dass am nächsten Morgen der Wecker sehr früh klingen würde, war heute meine Motivation, zeitig aufzustehen, allerdings etwas unterenwtickelt, und so war es schon viertel vor elf, als ich am Ettal-Sattel losging. Ziel meiner Wanderung war die Notkarspitze.

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Über dem Nebelsee

Wanderung in den bayrischen Voralpen am 17.11.2012

Das traumhafte Bergwetter am Wochenende machte einen Ausflug ins Gebirge schon fast zur Pflicht. Für eine lange Tour fehlte dieses Mal die Zeit, aber einen halben Tag konnten Claudia und ich schon investieren. Wir entschieden uns deshalb für den Jochberg, einen sehr schönen Aussichtsberg zwischen Kochel- und Walchensee.

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Servus Oberbayern

Wanderung im Estergebirge am 3.11.2012

Nachdem der Autor dieses Blogs vor kurzem in den Raum München gezogen ist, sollte möglichst bald ein erste Tour in den nun wahlheimatlichen Bergen stattfinden. Dieses Wochenende war das Wetter günstig und so fanden sich Mark, Simon und ich am Samstag gegen halb neun für einen Abstecher ins Estergebirge in Farchant ein.

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Gämsen im Nebel

Wanderung in den Allgäuer Voralpen am 06.-07.04. 2012

Auf einer Wanderung im Kollegenkreis bestiegen wir 2008 vom Mittagberg bei Immenstadt aus Steineberg und Stuiben. Eine schöne Tour, seit der ich die Gesamtüberschreitung der östlichen Nagelfluhkette ab Hochgrat im Kopf habe. Ein erster Versuch scheiterte noch im selben Jahr an einer gebrochenen Wasserpumpe im KFZ, danach schoben sich zunächst andere Tourenideen in den Vordergrund. Jüngst nun wurde ich wieder daran erinnert, da eine Freundin von mir das gleiche Vorhaben hegte. Wir hatten beide zu Ostern Zeit, die Wettervorhersage war noch gerade so akzeptabel, also los!

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Herbststimmung im Januar

Wanderung im Elbsandsteingebirge am 29.01. 2012

Es gibt diese Tage, die einfach eine besondere Stimmung mitbringen. Nach der großartigen Karwendel-Skitour zwei Wochen zuvor zog es mich am vergangenen Wochenende wieder in die Sächsische Schweiz. Und dort erwartete mich eine seltsame Mischung aus Herbst- und Winterstimung: Braunes Laub auf den Wegen, dazu herbstlicher Dunst über der Elbe, doch auch erstarrte Wasserläufe und Eiszapfen an den Sandsteinklippen. Eine gute Gelegenheit, endlich einmal die Bastei zu besuchen.

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Die 14 (+1) Achttausender des Osterzgebirges

Wanderung im Erzgebirge am 12.06.2011

Eigentlich wollte ich zu Pfingsten ja in die Tauern fahren, aber die Wetteraussichten haben mich davon abgehalten. Zum Glück kann man jedoch auch im Erzgebirge anspruchsvolle Touren unternehmen, z.B. die 14 Achttausender-Runde. Diese Tour wurde vor einigen Jahren von der MDR-Sendung Biwak bekannt gemacht und beinhaltet die Besteigung der 14 Gipfel rund um Altenberg, die die „magische“ Höhe von 8000 Dezimetern überschreiten. Die Tour ist inzwischen so populär, dass sie sogar in der Wanderkarte des Landesvermessungsamtes eingezeichnet ist. Beigelegt ist ein Blättchen, auf das man die auf den 14 Gipfeln verteilten Prägemarken einprägen kann, um seinen Erfolg zu dokumentieren (und an einem MDR-Gewinnspiel teilzunehmen). Insgesamt ist die Strecke ungefähr 50 km lang (wie ungefähr, sollte ich noch erfahren) und wird normalerweise in 2 Tagen gemacht. Normalerweise… aber nach erfolgreicher Teilnahme am Fichtelbergmarsch dachte ich mir, dass ich das doch bestimmt auch an einem Tag gehen kann. Und mal ehrlich: 14 Achttausender an einem Tag, ist das nicht der Traum jedes Bergsteigers?

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Sächsischer Extremsport

Organisierte Wanderung im Erzgebirge am 14.05.2011

Dass Sachsen ein bisschen verrückt sind, ist unter Kletterern wohlbekannt und wird meist mit einer ordentlichen Portion Anerkennung bemerkt. Dass Sachsen aber nicht nur beim Klettern Außerordentliches vollbringen, beweist beispielsweise der Fichtelbergmarsch, der dieses Jahr zum 7. Mal als ausgeschriebene Veranstaltung stattfand und auf eine regionale Tradition zurückgeht, von zu Hause aus den höchsten Berg Sachsens zu erwandern.

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Eröffnung der Klettersaison 2011

Klettern im Erzgebirge am 05.03.2011

Anfang März ist bekanntlich der meteorologische Frühlingsbeginn. Grund genug, mal wieder klettern zu gehen. Die Wettervorhersage für heute war mäßig: Starke Bewölkung, 1-2 °C, gefühlt wie -2 °C. Dementsprechend hatte niemand Lust mitzukommen; aber selbst ist der Mann, der eine Steigklemme besitzt.

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