Wandung in den Chiemgauer Alpen am 07.10.2017

Die Hochries ist trotz ihrer eher bescheidenen Höhe einer der schönsten Aussichtsgipfel in den Chiemgauer Alpen. Der Blick reicht von Karwendel bis Watzmann und vom Chiemsee bis zum Großglockner. Dazu kann man diese Aussicht bei Bier und Gulasch genießen, der Hochrieshütte sei dank.

Wir starteten diese gemütliche Herbstwanderung an der Talstation der Samerbergbahn (708m). Bei noch ziemlich trübem Wetter zweigten wir bald auf den kleinen Weg zur Mooseralm ab, um nur möglichst kurz dem langweiligen asphaltierten Weg folgen zu müssen.

Über diese Wiese verlassen wir die asphaltierte Straße.

Über diese Wiese verlassen wir die asphaltierte Straße.

Nach der Mooseralm ging es dann steil durch den herbstlich bunten Wald hinauf, bevor das Gelände ab ca. 1150m offener wurde und der Blick übers flache Alpenvorland weiter. Auch der Chiemsee kam bald in den Blick.

An der Seitenalm geht der Blick ins Mangfallgebirge.

An der Seitenalm geht der Blick ins Mangfallgebirge.

Kurz darauf folgten wir in steilem Zick-Zack dem Weg zur Seitenalm, der schließlich weiter zum Kamm des Samerberges führt. Von dort war es dann auch nicht mehr weit bis zum Gipfel der Hochries (1568m). Leider war die Aussicht bei unserer Ankunft noch eingeschränkt und wir konnten gerade einmal Zinnenberg und Spitzstein erkennen.

Da es über uns aber bereits aufriss, setzten wir uns an der Hütte in eine windgeschützte Ecke der Terrasse und ließen es uns bei Rosenheimer Weißbier und Szegediner Gulasch gutgehen. Während wir da so in der Sonne saßen, wurde die Sicht immer besser und bald zeigten sich Kampenwand und Zahmer Kaiser. Bald auch Inntal und Wilder Kaiser, schließlich das gesamte Voralpenpanorama und die Hohen Tauern rund um den Großglockner. Einfach herrlich, dieser Blick!

Wichtig war das Gipfelbier auf der Sonnenterrasse.

Wichtig war das Gipfelbier auf der Sonnenterrasse.

Immer wieder schön, dieses Kaisergebirge

Immer wieder schön, dieses Kaisergebirge

Nach Kaffee und Kuchen – die wir dann doch in der warmen Stube zu uns nahmen – gingen wir schließlich hinüber zur Seilbahnstation. Mit der letzten Bahn fuhren wir zurück ins Tal und beschlossen diesen schönen Herbstausflug.

Auch eine elegante Abstiegsvariante

Auch eine elegante Abstiegsvariante