Skitour am 27.01.2019

Der Simetsberg ist ein Klassiker unter den bayrischen Skitouren. Für uns war es zwar nur eine Ausweichtour, nachdem wir unser eigentliches Ziel aufgrund der Lawinenlage aufgeben musste. Aber – dank Verlängerung – eine sehr lohnende.

Kurz nach neun starteten wir am gut gefüllten Parkplatz. Der Simetsberg ist eben beliebt. Mit dabei waren Daniel, Hias und Michi, die hier jeden Baum kennen und mich heute dankenswerterweise mitnahmen.

Los geht's.

Los geht’s.

Überm Walchensee hängt noch eine Wolkenschicht.

Überm Walchensee hängt noch eine Wolkenschicht.

Im Aufstieg folgten wir dem Forstweg und machten an der Tyrolerhütte eine kleine Pause. Dort setzen wir uns auf die Rucksäcke, die Sonne schien uns ins Gesicht, überall glitzerte der Schnee und warm war es auch. Skitourenherz, was willst Du mehr?

Schöne Winterstimmung

Schöne Winterstimmung

Hier machten wir Pause.

Hier machten wir Pause.

Weiter ging es dem von vielen Skifahren bereits ausgewalzten Wanderweg folgend durch den Wald und schließlich steiler hinauf auf die Wiese unterhalb des Gipfels. Hier weitete sich der Blick über den Walchensee und aufs Karwendel. Über einen letzten Hang erreichten wir schließlich den 1840m hohen Gipfel. Hier war bereits allerhand los. Es tummelten sich zahlreiche Skitouren- und auch erstaunlich viele Schneeschuhgeher.

Karwendelblick

Karwendelblick

Am Gipfel des Simetsberges

Am Gipfel des Simetsberges

Wir blieben nicht allzu lange und setzten uns bald vom Trubel ab: auf der Westseite des Berges legten wir unsere Spuren in den noch unberührten Hang und fuhren dann in den Wald hinein. Die drei elegant vorweg, ich etwas stöpselig hinterher. Spaß machte es in jedem Fall, hier in perfektem Pulverschnee durch den Wald zu jagen.

Herrlicher Gipfelblick

Herrlicher Gipfelblick

Nach etwa 400 Hm war der Spaß jedoch vorerst vorbei und wir stellten wieder auf Aufstieg um. Wir querten zum Forstweg, der von Eschenlohe zur Hohen Kisten führt, folgten diesem ein Stück und stiegen dann querwaldein weiter auf. Schließlich erreichten wir einen knapp 1700m hohen Sattel südlich des Simetsberges.

Wir steigen wieder auf.

Wir steigen wieder auf.

Im Winterwald

Im Winterwald

Ein letztes Mal setzten wir uns unter den blauen Himmel. Von Norden zogen bereits Wolken auf, aber hier strahlte noch die Sonne. So soll es sein. Dann ging es auf der „richtigen“ Seite des Simetsberges hinab. Natürlich nicht nur dem eingefahrenen Weg folgend, sondern immer wieder wild durch den tief verschneiten Wald. Kurz vor drei waren wir wieder am Parkplatz nach einem perfekt genutzten Wintertag.

Von Norden ziehen Wolken auf.

Von Norden ziehen Wolken auf.