Wanderung im Mangfallgebirge am 06.09.2018

Feierabendtour – zum letzten Mal in diesem Jahr, bevor die Tage wieder kürzer werden? Auf jeden Fall wollte ich es noch mal probieren, auch wenn das Wetter nicht stabil vorhergesagt war. Als Ziel hatte ich mir den Hirschberg in den Tegernseer Bergen ausgesucht (nicht den bei Eschenlohe😉 ), der sich nicht als die allerbeste Wahl herausstellte.

Kurz vor sechs startete ich am Parkplatz unterhalb der Skipiste. Letztere ging es dann erst mal bergauf, was steil war und nicht besonders spannend, dafür immerhin schnell ging. Die Aussicht war ganz nett: Wallberg, Risserkogel, Blauberge, weiter entfernt der Wendelstein. Dafür drohten im Südosten dunkle Wolken mit Niederschlag. Na mal schauen, ob ich trocken hoch und runter komme.

Der Gipfel kommt in Sicht - und der Tegernsee auch.

Der Gipfel kommt in Sicht – und der Tegernsee auch.

Ja da schau her!

Ja da schau her!

Hinter Roß- und Buchstein sieht es eher finster aus.

Hinter Roß- und Buchstein sieht es eher finster aus.

Der anschließende Forstweg war jetzt auch nicht so der landschaftliche Höchstgenuss. Es gibt sicherlich insgesamt schönere Aufstiege (evtl. von der anderen Seite sogar auf den selben Berg). Ab der Rauheckalm (ca. 1470m) wurde es dann besser und ich hatte einen Wanderweg unter den Füßen. Matschig und rutschig zwar aufgrund der vielen Rindsviecher in der Gegend, aber doch ein Wanderweg. Nach etwas über anderthalb Stunden erreichte ich schließlich den 1668m hohen Gipfel. Im Süden gewitterte es, aber das würde vorbeiziehen.

Schau mal, wer da schaut!

Schau mal, wer da schaut!

Gipfelblick

Gipfelblick

Also unters Kreuz setzen, Brotzeit auspacken, Radler aufmachen (Plop!) und gemütlich machen. Dann erste Regentropfen abbekommen, alles wieder einpacken, Jacke an und wieder los. So ein Mist, nicht mal fünf Minuten hatte ich die Gipfelpause mit Blick über den Tegernsee genießen können. Aber ein Gewitter wollte ich hier oben nicht riskieren. Bis zur Rauheckalm blieb der Regen schwach, weiter unten wurde er immer stärker. Aber im Wald war es mir egal. Und außerdem zog das eigentliche Gewitter tatsächlich südlich vorbei.

Ich verabschiede mich vom Gipfel.

Ich verabschiede mich vom Gipfel.

Allmählich wird es dunkel.

Allmählich wird es dunkel.

Kurz vor neun war ich dann schon wieder unten und packte die nassen Sachen ins Auto. Dieses Mal hatte es nicht so gut gepasst wie sonst. Aber immerhin draußen gewesen und ganz kurz auch den Gipfel genossen!