Wanderung im Mangfallgebirge am 17.11.2018

Nicht immer ist es die Länge einer Tour, die sie zu etwas besonderem macht. Manchmal reicht auch ein besonderer Zeitpunkt oder eine besondere Aussicht. An diesem Samstag fanden Claudia und ich am Brecherspitz gleich beides.

Als wir halb drei am Spitzingsattel ankamen, konnten wir kaum glauben, wie viel los war. Nur mit Glück fanden wir überhaupt einen Parkplatz. Auch auf dem Forstweg zur Firstalm war eine Menge los, die Meisten kehrten allerdings bereits zurück. Es war recht frostig, insbesondere wo der Wind von Norden ungestört hineinpfiff.

Sonniges Herbstwetter

Sonniges Herbstwetter

Und herrliche Fernsicht

Und herrliche Fernsicht

Nach dem Abzweig zum Brecherspitz wurde es zunächst angenehmer, denn der Hang lag in der Sonne und im Windschatten. Beschwingt stiegen wir hier hinauf und freuten uns schon auf den Sonnenuntergang am Gipfel. Gleichzeitig erwarteten wir, dass es oben ziemlich kalt werden würde.

Der Brecherspitz grüßt schon.

Der Brecherspitz grüßt schon.

Unter uns das Wolkenmeer

Unter uns das Wolkenmeer

Und damit wurden wird nicht enttäuscht. Denn oben am Grat wurde es wieder zugig und damit bitterkalt. Immerhin war es nun nicht mehr weit bis zum höchsten Punkt des Brecherspitz (1683m) und wir kamen rechtzeitig zum Sonnenuntergang dort an. Bei meinem ersten Besuch vor anderthalb Jahren hatte ich diesen nicht abgewartet, aber heute hatten wir genug Zeit.

Die Sonne sinkt.

Die Sonne sinkt.

Farbenspiele

Farbenspiele

Schon während wir uns die Daunenjacken überzogen, kamen von Norden Wolken herein und sorgten für eine ganz besondere Stimmung. Wie Wellen schwappten die Wolken über den Grat und flossen auf der Südseite hinab. Darüber senkte sich die Sonne nun dem Horizont entgegen und verschwand schließlich hinter den gezackten Gipfeln.

Letzte Strahlen

Letzte Strahlen

Wallende Wolken

Wallende Wolken

Noch ein Schluck Tee und einen Keks und dann wandten wir uns zum Gehen, um der Kälte zu entfliehen. Noch ganz erfüllt vom herrlichen Naturschauspiel wanderten wir zurück, immer wieder innehaltend und die sich ändernden Farben am Horizont bewundernd.

Im Süden Berge...

Im Süden Berge…

...im Norden das Meer

…im Norden das Meer

Schließlich ging es in die Dunkelheit hinein und kurz vor sechs waren wir wieder am Ausgangspunkt. Glücklich und zufrieden nach einem wunderbaren Nachmittag im Gebirge.

Es wird dunkel.

Es wird dunkel.

Und wir steigen ab.

Und wir steigen ab.