Wanderung im Ammergebirge am 23.07.2014

Diese Woche ist sich endlich wieder eine Feierabendtour ausgegangen. Ein Kollege musste leider in letzter Minute absagen und so fuhr ich alleine nach Garmisch, um dem Hohen Ziegspitz einen Besuch abzustatten.

Das Auto stellte ich gegen 17:30 Uhr an einem Parkplatz zwischen Grainau und Griesen ab und wanderte dann erst einmal ein Stück an der Loisach zurück, bis ich schließlich auf einen Forst- und kurz darauf auf einen Wanderweg einbiegen konnte.

Der Wetterstein in Wolken

Der Wetterstein in Wolken

Diese Blüte hat gleich zwei Besucher

Diese Blüte hat gleich zwei Besucher

Dieser führte steil durch den Wald bergan und dann nach zwei langen Querungen an der Grießbergalm vorbei. Von hier aus hatte ich bereits einen guten Blick auf den Eibsee und den wolkenverhangenen Wetterstein.

Der Gipfel des Rauhensteins

Der Gipfel des Rauhensteins

Der Weiterweg zum Hohen Ziegspitz

Der Weiterweg zum Hohen Ziegspitz

Durch Wald und Latschen ging es anschließend weiter zum Kamm. Hier bog ich ab, um den Gipfel des Rauhensteins zu erklimmen. Allerdings musste ich feststellen, dass ich bereits zu weit östlich war und mir der Latschenkampf (LKK 3) nur einen Nebengipfel eingebracht hatte. Da es bereits zwanzig nach sieben war, ließ ich den Hauptgipfel für dieses Mal links liegen und setzte meinen Weg am Kamm zum Ziegspitz fort. Diesen erreichte ich zehn vor acht hat und wurde dabei von einer Gruppe Schafe begrüßt, die allerdings bald das Weite suchte.

Gipfelschafe

Gipfelschafe

Wolkenstimmung über'm <a href="index.php?p=1089">Schellschlicht</a>

Wolkenstimmung über’m Schellschlicht

Währen ich Brotzeit und Gipfelbier genoss, ließ ich den Blick über die umliegenden Berge schweifen, die allerdings teilweise hinter Wolken verborgen lagen. Obwohl die Stimmung schön war hier oben, blieb ich nicht allzu lange; Schuld daran war der kalte Wind, der am Gipfel (1864m) unangenehm stark war.

Gipfelkreuz - dahinter Kramerspitze und Karwendel

Gipfelkreuz – dahinter Kramerspitze und Karwendel

Für den Abstieg setzte ich meinen grob ostwärts gerichteten Weg fort und machte noch einen Abstecher zum Vorderen Ziegspitz (1815m). Hinter dem Frieder senkte sich gerade die Sonne und tauchte die Bergflanke in ein goldenes Licht. Darum liebe ich Feierabendtouren. Und wegen der Einsamkeit, die gerade nach dem Massenbergsteigen am Wochenende zuvor wohl tat.

Rückblick vom Vorderen zum Hohen Ziegspsitz

Rückblick vom Vorderen zum Hohen Ziegspsitz

Die Sonne sinkt hinter den Frieder

Die Sonne sinkt hinter den Frieder

Der weitere Weg war unspektakulär; kurz ging es noch steil herab in den Sattel zum Hirschbichel, dann folgte ich dem Forstweg zur Rotmoosalm und – während es allmählich dunkel wurde – weiter zum Parkplatz, wo diese schöne Runde gegen zehn Ihr Ende fand.